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Frieden ist der einzige Weg!

Frieden bleibt der einzige Weg! Auch in diesem Jahr macht DIE LINKE mit einer Friedensfahrt auf Fahrrädern auf den Weltfriedenstag am 1. September aufmerksam und ruft alle Friedensbewegten zum Mitmachen auf.

Die Konflikt- und Krisenherde dieser Welt sind uns in Deutschland nicht immer gegenwärtig. Schnell sind Bilder aus den Nachrichten vergessen. Doch viele Menschen leiden unter gewaltsamen Auseinandersetzungen, die zu unzähligen Opfern, zu langfristigen Schäden für Infrastruktur und Versorgung von ganzen Regionen führen und in eine Gewaltspirale münden.

Laut UNICEF sind weltweit 48 Millionen Kinder (besonders in Syrien, Irak, Jemen, Südsudan, Nigeria und Somalia) betroffen. In Afrika überschreiten die Auseinandersetzungen Landesgrenzen. In Afghanistan hat sich die Sicherheitslage nicht verbessert und das Auswärtige Amt warnt dort sowie z.B. in Libyen vor der Einreise. Niemand weiß, ob aus den Wortgefechten und Übungsmanövern zwischen den USA und Nordkorea doch gewaltsame Konflikte werden. Das bereitet vielen Menschen Sorgen. Zu Recht.

Gleichzeitig liefert Deutschland militärisches Gerät in alle Welt. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate erhielten im ersten Halbjahr 2017 – trotz ihres Krieges im Jemen – deutsche Rüstungsgüter im Wert von 128 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte der Rüstungsexportgenehmigunge
n bis April 2017 entfielen auf Drittländer, also Staaten außerhalb der EU und der NATO. Der Export von Kleinwaffen in Drittländer ist bis April 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum enorm gestiegen. 

Sind Kriege ein legitimes Mittel und Waffenlieferungen Friedenshelfer? DIE LINKE sagt nein! 

Während der Verteidigungshaushalt 2017 bei 37 Milliarden Euro liegt, hat das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gerade einmal 8,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Missverhältnis von Methoden ziviler Konfliktbearbeitung und militärischen Instrumenten will DIE LINKE beenden. Dazu bedarf es einer Neuorientierung unserer Beziehungen zu den Ländern des Südens und eine Entwicklungspolitik, die an den strukturellen Problemen ansetzt, hervorgerufen durch die kapitalistische Weltwirtschaftsordnung. Es braucht eine faire Welthandelspolitik und eine gerechte Land- und Ressourcenverteilung. Mit Waffen wird dies nie erreicht werden können. Frieden bleibt der einzige Weg.

Folgen Sie unserem Aufruf zur gemeinsamen Fahrt am 1. September ab 17 Uhr vom Bahnhof Lehnitz oder kommen Sie zur Abschlusskundgebung ab ca. 17.45 Uhr am Bahnhof Oranienburg.

Den zugehörigen Flyer finden Sie hier.